Kategorie Rente

Diese Änderung senkt die Netto-Rente

Ein Blick aufs Konto sorgt im Februar bei vielen Rentnern für Verwunderung: Die Rente fällt niedriger aus. Doch dahinter steckt meist kein Fehler, sondern eine späte Anpassung.

Bereits seit Januar 2026 gelten höhere Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese Erhöhung betrifft auch Rentner. Allerdings werden die neuen Beitragssätze technisch nicht immer sofort berücksichtigt, weil erst unterschiedliche Stellen miteinander kommunizieren müssen. Bis alle Daten aktualisiert und übermittelt sind, vergeht oft etwas Zeit. Deshalb wurde bei vielen Renten im Januar noch mit den alten Beitragssätzen gerechnet.

Die korrekte Berechnung erfolgt erst mit der Rentenzahlung im Februar, in manchen Fällen sogar erst im März. Dann werden die höheren Zusatzbeiträge nachträglich berücksichtigt. Das Ergebnis: Die Bruttorente bleibt zwar gleich, aber netto kommt eben weniger bei ganz vielen Rentnern an.

Wer also im Februar plötzlich einen geringeren Rentenbetrag auf dem Konto sieht, sollte nicht sofort an einen Fehler denken. In den meisten Fällen handelt es sich schlichtweg um diesen sogenannten Nachlaufeffekt bei den Krankenversicherungsbeiträgen.