Rentenfrage: Diskussion mit Aminata Touré und VdK Nord
Wie sicher ist die Rente für kommende Generationen? Sozialministerin Aminata Touré will dazu im Juni im Wissenschaftszentrum Kiel mit mehreren Experten ins Gespräch kommen. Mit auf dem Podium ist der VdK Nord.

Angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebenserwartung und sich verändernder Erwerbsbiografien wächst der Reformdruck auf das bestehende Rentensystem. Parallel dazu arbeitet die Rentenkommission an Vorschlägen für eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Altersvorsorge. Die öffentliche Debatte ist vielschichtig. Während einige strukturelle Reformen fordern, betonen andere die Stabilität und Anpassungsfähigkeit des bestehenden Systems. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Balance zwischen den Interessen heutiger Beitragszahler und den Ansprüchen zukünftiger Generationen. Wie können Lasten und Chancen fair verteilt werden? Und wie lässt sich ein solidarisches System nachhaltig sichern?
Bei der Veranstaltung am Montag, 1. Juni, ab 17.30 Uhr im Wissenschaftszentrum Kiel (Einstein/Siemens-Saal) unter dem Titel „Ist die Rente sicher für die nächsten Generationen?“ wird Sozialministerin Aminata Touré mit Fachleuten über Perspektiven und Reformansätze diskutieren. Im Fokus stehen dabei sowohl die langfristige Finanzierbarkeit als auch Fragen der sozialen Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit. Auf dem Podium sitzen der Ökonom Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, Heidi Lyck vom Sozialverband VdK Nord sowie Elisa Wittler von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen und der Jugend-Enquete-Kommission.
Neben den fachlichen Impulsen soll insbesondere der Austausch mit dem Publikum eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen von jüngeren und älteren Generationen sichtbar zu machen und gemeinsam über tragfähige Lösungen zu diskutieren.