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Barrierefrei wohnen: VdK kritisiert KfW-Kürzungen

Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum ist riesig – doch das KfWkurz fürKreditanstalt für Wiederaufbau-Programm „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung“ soll drastisch reduziert werden. Der VdK kritisiert die Kürzungspläne.

Ältere Menschen benötigen häufig eine barrierefreie Wohnung. © Canva Bilddatenbank

KfW-Programm: Das plant das Bundesbauministerium

Seit April standen im Rahmen des KfWkurz fürKreditanstalt für Wiederaufbau-Programms „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung“ insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung. Bis zu 6.250 Euro können Eigentümer und Mieter mit dem Programm für einen barrierearmen Umbau erhalten. Der Fördertopf war bereits Ende Juli ausgeschöpft. Trotzdem plant das Bundesbauministerium, die Förderung 2027 auf 6 Millionen Euro und 2028 auf nur noch 1,5 Millionen Euro zu reduzieren. Dies sei das faktische Aus eines erfolgreichen Programms, kritisiert der VdK.

Was der VdK fordert

Aus Sicht des VdK ist das Programm ein ganz zentrales Instrument, um bestehenden Wohnraum barrierefrei umzubauen und damit ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder mit Behinderung zu ermöglichen. Hunderttausende geförderte Wohneinheiten in den vergangenen Jahren belegen den großen Bedarf und den nachhaltigen Nutzen dieses Programms. Angesichts des demografischen Wandels und eines massiven Mangels von mehr als drei Millionen barrierefreier Wohnungen bräuchte es statt einer Kürzung vielmehr eine deutliche Aufstockung der Mittel.

Nach Einschätzung des VdK ist ein Fördervolumen von mindestens 390 Millionen Euro erforderlich, um den tatsächlichen Bedarf zu decken.