Was Sie im September 2026 wissen sollten
Von Rente bis Warntag – wir zeigen, was Sie im September 2026 konkret wissen sollten.

Rente
Zu oft wird noch von der Rente mit 63 gesprochen, dabei gibt es sie gar nicht mehr – zumindest nicht abschlagsfrei. Denn wer heute ab 63 in Rente gehen will oder muss, kann das nicht ohne die „Höchststrafe“ von 13,8 Prozent Abschlag im Monat. Und ab 1. September können zwar die in abschlagsfreie Rente gehen, die bis dahin 45 Jahre eingezahlt haben, aber die sind dann nicht 63 Jahre alt, sondern 64 Jahre und 8 Monate. Der VdK findet: Statt Rentner mit hohen Abschlägen zu zwingen, auf Kosten ihrer Gesundheit länger zu arbeiten, sollten Arbeitgeber damit beginnen, Arbeitsplätze altersgerecht zu gestalten und attraktive Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen. Ein starkes Reha-System kann außerdem dazu beitragen, dass ältere Menschen länger gesund und berufsfähig bleiben und so Ausgaben für Krankengeld und Erwerbsminderungsrenten gesenkt werden.
Warntag
Am 10. September findet gegen 11 Uhr erneut der bundesweite Warntag statt. Dann testen Bund und Länder gemeinsam alle Warnsysteme, die wir in Deutschland haben. Getestet werden die Siren, Warn-Apps und vor allem das sogenannte Cell-Broadcast-System – das ist die Warnung, die ohne App auf jedem Handy landen sollte. Wenn das Handy zu dem Zeitpunkt stumm bleibt, ist Cell Broadcast auf dem Mobiltelefon wahrscheinlich deaktiviert. Gegen 11.45 Uhr soll die Entwarnung erfolgen.