Matthias Röhe: „Gemeinsam etwas auf die Beine stellen“
Fünf Kreisverbände sorgen dafür, dass der VdK Nord vor Ort lebendig bleibt. Im Kreisverband Mitte – zuständig für die Mitglieder in Kiel, Neumünster sowie im Kreis Rendsburg-Eckernförde – ist Matthias Röhe Vorsitzender.

Sie sind Vorsitzender im VdK-Kreisverband Mitte. Wie sieht Ihre Arbeit ganz konkret aus?
Da der Kreisverband erst seit Anfang des Jahres 2026 besteht, sind wir noch dabei, ihn aufzubauen. Dafür suche ich motivierte Mitglieder, die sich bei verschiedenen Angeboten einbringen oder Verantwortung im Vorstand übernehmen möchten, zum Beispiel als Frauenvertretung. Es geht hier vor allem darum, für unsere Mitglieder etwas auf die Beine zu stellen. Wir möchten beispielsweise wieder regelmäßige Stammtische in Kiel, Eckernförde und Rendsburg etablieren. Viele Menschen suchen Kontakte und möchten gemeinsam Zeit verbringen. Auch regelmäßige Infoveranstaltungen und die Präsenz auf Messen gehören zu unseren Plänen. Solche Veranstaltungen bieten eine gute Möglichkeit, die vielfältigen Möglichkeiten
für ein Engagement beim VdK kennenzulernen, andere Organisationen zu treffen und sich auszutauschen.
Wie kam es dazu, dass Sie sich ehrenamtlich engagiert haben?
Ich habe mich schon früh ganz bewusst mit der Frage beschäftigt: Was willst du mit deiner Zeit machen? Für mich war klar, dass ich mich ehrenamtlich einbringen möchte. Bevor ich zum VdK kam, war ich unter anderem für die evangelische Kirche in der Straffälligenhilfe aktiv. Auch bei der Alzheimer Gesellschaft Kiel habe ich mich engagiert. 2012 bin ich dann Mitglied im VdK geworden, nachdem mich der damalige Vorsitzende Hans-Jürgen Albien auf der Ehrenamtsmesse in Kiel angesprochen hatte. Später dachte ich: Vielleicht kann ich mich dort auch selbst einbringen. So bin ich 2022 als stellvertretender Vorsitzender im damaligen Ortsverband Kiel eingestiegen.
Was motiviert Sie, ehrenamtlich beim VdK zu arbeiten?
Mir gibt das Engagement viel zurück. Es macht Spaß und ich habe das Gefühl, etwas für die Gesellschaft zu tun. Besonders motiviert es mich, wenn ich merke, dass sich die Menschen über unsere Arbeit freuen und sie wertschätzen.
Können Sie anderen Menschen empfehlen, ein Ehrenamt auszuüben?
Auf jeden Fall. Ehrenamt bringt Spaß und Freude. Man kann etwas bewegen und gleichzeitig selbst viele positive Erfahrungen sammeln.
Was machen Sie, wenn Sie nicht Ihrem Ehrenamt nachgehen?
Ich bin noch voll berufstätig und arbeite in einer kleinen Versicherungsagentur. Da habe ich noch einige Jahre vor mir. In meiner Freizeit bin ich außerdem im Fitnessstudio aktiv, fahre Rad und lese gerne.